100 Jahre Grüne Woche und die Klasse 6e mittendrin
Siegrun Boiger
Die Grüne Woche feierte ihr 100-jähriges Bestehen und bot mit rund 1600 Ausstellern aus
60 Ländern einen umfassenden Überblick über Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau.
Sie eignet sich hervorragend für 6. Klassen, insbesondere über das „Young Generation“ – Programm mit Workshops und Berufsinfos. Hier präsentierten
Auszubildende ihre Berufe aus Ernährung, Land- u. Forstwirtschaft, Gartenbau, Gastronomie, Hotellerie, Bauwesen, Umwelt- u. Klimaschutz, Logistik
und weiteren zukunftsweisenden Branchen. Es wurde auf Interaktion und das Erleben der Berufe wertgelegt und dadurch, dass die Azubis ihre Berufe
selbst demonstrierten, konnte ein Austausch auf Augenhöhe stattfinden.
Highlights waren die Tierhallen, die Blumenhalle, regionale Spezialitäten (wie z.B. Glühweinbrot, Fichtensprossensaft, Stutenmilchseife,
Softeis mit Spargelgeschmack, ein zehnstöckiger Baumkuchen, das Brandenburger Tor aus Schokolade) und interaktive Angebote wie z. B. der Stand der Berliner Forsten.
Nachdem in der Tierhalle im vergangenen Jahr aufgrund der damals um sich greifenden Maul-und Klauenseuche nur Rinder-Attrappen zu sehen waren,
standen dieses Mal ca. 50 echte Rinder als auch Schafe in den Ställen. Allerdings musste aufgrund der Geflügelpest auf Hühner, Tauben, Greifvögel etc. verzichtet werden.
In der Blumenhalle lang der Fokus auf Berlin in den 1920er Jahren unter dem Motto „Babylon Berlin“.
Die Klasse 6e genoss den Rundgang auf der Grünen Woche und erkundete selbstständig die riesige Auswahl an Angeboten.
Für einen Besuch sollte man mindestens 4 Stunden einkalkulieren.